Was ist Porenbeton?
Wer heute baut, will im Einklang mit der Natur leben. Das kann
allerdings nur funktionieren, wenn schon der Baustoff ökologisch
ist. Porenbeton wird aus den natürlichen Rohstoffen Sand, Kalk,
Zement, Wasser und einem Treibmittel hergestellt.
Die Natur soll durch den Hausbau keinen Schaden nehmen
Die Natur zu schonen, liegt in der Verantwortung jedes Bauherrn
und aller anderen, die am Bau beteiligt sind. Je mehr Sie über
den Baustoff wissen, desto eher können Sie im Einklang mit
der Natur bauen und wohnen. Die Entscheidung für einen bestimmten
Baustoff hat weitreichenden Einfluss auf den ökologischen Kreislauf.
Das beginnt beim Rohstoffabbau und endet beim Recycling oder Deponieren.
Mit Porenbeton können Sie sicher sein, dass dieser Kreislauf
so umweltschonend wie möglich ist. Die baubiologischen Vorteile
spüren Sie beim Wohnen in einem Haus aus diesem Baustoff -
von der hohen Wärmedämmung bis zum angenehmen Raumklima.
Umwelt schützen und Ressourcen schonen - mit Porenbeton
Der schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcen hat bei
Porenbeton eine sehr hohe Priorität. Die Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit
dieses Baustoffes und Herstellungsprozesse sind durch die Erfüllung
der Kriterien des Umweltverträglichkeitszertifikats garantiert.
Vorteile des Werkstoffs Trennwandelement
Sehr gute Wärmespeicherung
Guter Schallschutz
Einfaches Be- und Verarbeiten (es werden keine Stäube
oder Fasern freigesetzt)
Glatte Oberfläche (darum kein Verputzen notwendig, die
fertigen Wände können sofort
tapeziert oder verfliest werden)
Einfacher Anschluß an flankierende Bauteile
Bei jeder Witterung leicht zu verarbeiten
Ideal für schwierige Einsatzbereiche (Feuchtbeständig
und daher in Feuchträumen ohne
zusätzliche Behandlung einzusetzten)
Auch schwere Lasten, z.B. Sanitäreinrichtungen, können
problemlos befestigt werden
Unabhängigkeit von anderen Gewerken
Die Wände können schon in der Rohbauphase gesetzt
werden
Leitungen aller Art wie Elektroschlitze werden einfach gefräst
Herstellung
Rohstoffe aus der Natur
Die wesentlichen Grundstoffe von Porenbeton sind Sand, Kalk, Zement
und Wasser vollkommen natürliche Rohstoffe. Sie bilden
einen Großteil der Erdkruste und sind praktisch unerschöpflich.
Sie werden schonend abgebaut das Gleichgewicht der Natur
wird dabei auf keinen Fall beeinträchtigt.
Sparsamer Rohstoffverbrauch
Obwohl die verwendeten Rohstoffe so gut wie unerschöpflich
sind, wird sehr darauf geachtet, sparsam mit ihnen umzugehen. Der
Rohstoffverbrauch für einen PLANBLOCK PP 2/0,4 beispielsweise
beträgt nur 400 kg/m³. Wie günstig die Rohstoffbilanz
ist, zeigt der Vergleich: Aus 1 m³ Rohstoff entstehen ca. 5
m³ Porenbeton.
Wie wird Porenbeton hergestellt?
Der Sand wird mehlfein gemahlen und mit den anderen nicht extra
aufbereiteten Rohstoffen Kalk, Zement, Wasser und Aluminiumpulver
(Recyclingprodukt) vermengt. Wiederaufbereitete Wertstoffe aus der
Porenbeton-Produktion werden in den Produktions-Kreislauf eingespeist.
Das Grundwasser wird durch die Porenbeton-Produktion nicht belastet,
und das dabei entstehende Kondensat wird als Prozesswasser genutzt.
Das Aluminium wirkt als Treibmittel: Als Wasserstoffgas bläht
es die Porenbeton-Masse mit kleinen, gleichmäßigen verteilten
Bläschen auf. Nach dem Abbinden werden die halbfesten Rohblöcke
exakt zugeschnitten und unter Wasserdampf bei 200 °C gehärtet.
Nach dem Austrocknen ist in den Poren nur noch wärmedämmende
Luft. Bei der Produktion fallen weder luft-, wasser- noch bodenbelastende
Schadstoffe an. Durch die Härtung mit Wasserdampf spart Porenbeton
bei der Produktion deutlich Energie ein. Porenbeton verwendet dafür
schadstoffarmes Erdgas.
Energiesparende Herstellung
Porenbeton wird in einem geschlossenen Kreislauf hergestellt, der
weniger Energie benötigt als vergleichbare Baustoffe. So wird
zum Beispiel der für die Härtung nötige Wasserdampf
zu 85 % mehrfach genutzt. Und jedes Quäntchen Energie, das
in diesem Prozess nicht mehr verwendet werden kann, wird wieder
zum Heizen eingesetzt.
Ökologie
Tag für Tag greifen wir Menschen mehr oder weniger bewusst
in den Kreislauf der Natur ein. Jedes einzelne Haus beeinflusst
das Gleichgewicht unserer Umwelt: Ein kompliziertes und überaus
empfindliches System, das wir noch lange nicht bis in alle Einzelheiten
zu verstehen gelernt haben. Umso wichtiger wird es, auch im Interesse
künftiger Generationen, Belastungen unserer Umwelt durch Bauen
und Wohnen zu vermeiden oder zumindest so gering wie möglich
zu halten.
Bauen für Mensch und Natur
Porenbeton wird aus natürlichen Rohstoffen gewonnen und schadstoffarm
sowie energiesparend produziert. Er lässt sich einfach und
sparsam verarbeiten. In Häusern aus Porenbeton wird wenig Heizenergie
verbraucht, was die CO2-Emissionen verringert. Und: Porenbeton ist
ein Baustoff, der auch einfach recycelt werden kann.
Das beginnt bei der Auswahl der Rohstoffe für die Baumaterialien,
setzt sich mit ihrer Produktion und dem Transport fort und hört
mit dem Bauen und dem Wohnen noch lange nicht auf: Noch Jahrzehnte
später muss der Umgang mit diesen Baumaterialien aus ökologischer
Sicht unbedenklich sein, darf z.B. die Entsorgung nicht zum Problemfall
werden.
Wir wollen die Aspekte betrachten, die bei der Beurteilung eines
Baustoffes aus ökologischer Sicht wichtig sind. Dabei soll
nichts beschönigt oder verschwiegen werden; dass wir die Vielzahl
baubiologischer Vorzüge von Porenbeton gründlich beleuchten,
wird aber jeder verstehen, der sich mit der Materie befasst: Porenbeton
ist ein besonders ökologischer Baustoff.
Dazu kommt: In Porenbeton-Häusern lebt sich's besonders komfortabel,
angenehm und behaglich. Nicht nur, weil hier das Raumklima baubiologisch
wünschenswert ist. Sondern sicher auch, weil die Entscheidung
für den Baustoff Porenbeton immer auch eine Entscheidung ist,
die in hohem Maße vom Verantwortungsgefühl für unsere
Umwelt getragen wird.
|